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Tee in der Schwangerschaft und Stillzeit

Auch in dieser besonderen Zeit müsst ihr nicht auf euren Tee verzichten.
Da ich selbst leidenschaftlich gerne Tee trinke war ich zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft etwas verunsichert, welche Tees für mich gut sind. Neben eigener Recherche stand mir auch immer meine Hebamme mit Rat und Tat zur Seite und kannte gegen so manches Schwangerschaftswehwechen eine wohltuende Teezubereitung. Mir haben die folgenden Empfehlungen während der Schwangerschaft und Stillzeit sehr geholfen.

Grüner und schwarzer Tee wirken durch das enthaltene Koffein anregend, deshalb solltet ihr nicht mehr als 2 Tassen täglich davon trinken oder auf eine koffeinfreie Variante umsteigen. Gerade in der Stillzeit empfiehlt sich der Genuss von koffeinhaltigen Getränken nur nach einer Stillmahlzeit, denn das Koffein wird über die Muttermilch an euer Baby weitergegeben und wirkt nun einmal anregend. 

Früchte- und Kräutertees sind besonders gut als Durstlöscher geeignet. Für die Stillzeit gibt es wunderbare Teemischungen ohne Pfefferminze und Salbei, da diese abstillend wirken können. Bei Früchtetees empfehle ich milde Varianten ohne Hagebutte und Hibiskus, so vermeidet ihr eventuelles “wundsein“ durch zu viel Fruchtsäure bei eurem Baby. Und in der Sommerzeit eignen sich diese milden Tees auch noch hervorragend für die Zubereitung von Eistee.

Ingwer und Pfefferminze haben sich vor allem bei der anfänglichen Morgenübelkeit bewährt. Achtet auch hier darauf, dass ihr den Tee nicht über einen längeren Zeitraum und in großen Mengen trinkt.

Bei einem empfindlichen Magen, Sodbrennen oder schlechtem Schlaf kann eine große Tasse Kamillentee Abhilfe schaffen, diesem Tee sagt man eine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung nach.

Kräuter auf die ihr gänzlich verzichten solltet, da sie wehenanregend wirken, sind Eisenkraut, Brombeerblätter, Frauenmantel, Schafgarbe und Wermutkraut. 

Himbeerblätter werden von Hebammen in den letzten Schwangerschaftswochen empfohlen, durch ihre positive Wirkung auf Muttermund und Gebärmutter und die durchblutungsfördernden Eigenschaften eignen sie sich besonders um die Geburt sanft vorzubereiten. Ich habe ab der 35. Schwangerschaftswoche 3 bis 5 Tassen täglich getrunken. Hier ist es sehr wichtig, dass ihr euch mit eurer Hebamme absprecht, ab wann und wieviel Himbeerblättertee ihr trinken sollt!

Gerade am Anfang der Stillzeit hat sich Fencheltee bewährt. Mit seiner krampflösenden und verdauungsfördernden Wirkung kann er bei Kleinkindkoliken in den ersten 3 Lebensmonaten sehr hilfreich sein. Zudem regt Fenchel auch noch die Milchbildung an und ist deshalb auch in vielen Stilltees zu finden. Durch seine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt hat er mir besonders über die Zeit der morgendlichen Übelkeit hinweg geholfen.

Um generell unerwünschte Wirkungen zu vermeiden, sollte ihr öfter die Teesorte wechseln und Tees lieber in Maßen trinken. Solltet ihr euch unsicher sein, oder Fragen zu Teemischungen haben, helfen wir euch gerne weiter.

Eure Ines

Hier gibt es weitere Informationen und Wissenswertes rund um Tee.