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Ceylon Tee

Als Ceylon bezeichnet die Teesorten, welche auf Sri Lanka angebaut und verarbeitet werden. Der ceylonesische Schwarztee zeichnet sich durch einen angenehm herben Charakter aus, der von spritzig-fruchtigen bis leicht malzigen Noten reichen kann.

Aufgrund der verschiedenen geografischen Lagen der Teeplantagen unterscheidet man nicht nur nach Anbaugebiet, sondern auch nach Anbauhöhe. Dabei bedeutet eine hohe Lage auch die bessere Qualität. Ceylon trägt erst seit 1972 den Namen Sri Lanka. Die ehemalige Kolonialmacht England hat die Entwicklung der Insel stark geprägt. Aber auch der Tee Ceylons ist heute aus der englischen Kultur nicht wegzudenken. Ein guter English Breakfast ist eine klassische Mischung spritzig-frischer Ceylontees und kann gern auch mit Milch getrunken werden, so richtig britisch eben. Der Ronnefeldt Nuwara Eliya wächst in über 2000m Höhe im gleichnamigen Anbaugebiet und steht für eine besonders aromatische, zart herbe Qualität.

Der sehr robuste Schwaztee ist hartem Wasser gegenüber unempfindlich, auch kalkreiches Leitungswasser kann ohne eine Verschlechterung des Aromas verwendet werden. Wie bei Schwarztee üblich, sollte man den Aufguss mit etwa 90 °C heißen Wasser vornehmen. Die Ziehzeit variiert nach Blattgröße. Das zerkleinerte Blatt (broken) ist auf Grund der größeren Oberfläche ergiebiger und als das ganze Blatt (Orange Pekoe)  und die Ziehzeit sollte je nach persönlichem Geschmack zwischen 2-4 Minuten liegen.

Nach indischer Art wird dieser Tee zusammen mit Milch und Zucker zusammen in einem Topf erhitzt und zehn Minuten leicht köcheln gelassen. Über ein Sieb wird er dann in eine Kanne zum Servieren abgegossen. Auf diese Weise ergibt sich ein angenehm milder Aufguss, der durch die Verwendung von Milch und Zucker einen wunderbaren Kontrast zum herb-kräftigen Aroma des Ceylontees erhält.

Die Zubereitung nach Russischer Art erfolgt in zwei Schritten. Zunächst wird in einer speziellen Kanne, einem Samowar, ein Konzentrat aus Ceylon Tee zubereitet. Dieses zieht zwischen 3 und 5 Minuten. Im zweiten Schritt wird das Konzentrat in der Tasse dem eigenen Geschmack entsprechend mit heißem Wasser verdünnt.

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