Ronnefeldt Indian Greenleaf KGFOP1
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Produktinformationen "Ronnefeldt Indian Greenleaf KGFOP1"
Seltener grüner Tee aus dem nordindischen Hochland. Zart fruchtig mit dezenter Herbe, ganzblättrige Spezialpflückung.
Eigenschaften auf einen Blick
- Kategorie: grüner Tee aus Indien, sortenrein, lose
- Herkunft: Hochland Nordindiens
- Blattgrad: KGFOP1 – ganzblättrige Spezialpflückung mit hohem Knospenanteil
- Geschmack: zart fruchtig mit einer dezenten, gut eingebundenen Herbe
- Charakter: klar konturiert, ohne strenge Schärfe
- Besonderheit: grüner Tee aus einer Region, die überwiegend Schwarztee hervorbringt
- Aromatisierung: keine, naturbelassen
- Koffein: enthält von Natur aus Koffein (Teein)
- Verwendung: pur als Heißaufguss, auch kalt
Produktbeschreibung
Grüner Tee aus Indien ist die Ausnahme, nicht die Regel – der indische Teeanbau ist historisch auf Schwarztee ausgerichtet. Der Indian Greenleaf kommt aus dem Hochland Nordindiens und wird dort nicht oxidiert, sondern grün verarbeitet. Damit trifft eine Herkunft, die man mit kräftigen Schwarztees verbindet, auf eine Machart, die man sonst in China oder Japan sucht.
Das Ergebnis schmeckt entsprechend eigenständig. Der Indian Greenleaf ist zart fruchtig und trägt zugleich eine dezente Herbe, die den Aufguss stützt, ohne ihn streng zu machen – Frucht und Struktur halten sich die Waage. Verwendet wird eine ganzblättrige Spezialpflückung; das Kürzel KGFOP1 im Produktnamen weist auf einen hohen Anteil junger Blätter und Knospen hin, die traditionell als feinster Teil der Ernte gelten.
Im Teeladen Leipzig gehört der Indian Greenleaf zu den Grüntees abseits der üblichen Herkunftsländer, die offen und lose abgewogen werden. Wer nicht ins Ladengeschäft nach Leipzig kommt, bestellt ihn hier im Onlineshop. Beraten wird zum Grüntee-Sortiment auch telefonisch und per E-Mail – bei seltenen Herkünften wie dieser lohnt sich das Gespräch besonders.
Herkunft & Anbaugebiet
Der Tee stammt aus dem Hochland Nordindiens. Als klassische Hochlagen gelten dort Darjeeling und die angrenzenden Anbaugebiete am Fuß des Himalaya.
- Höhenlage bedeutet langsameres Wachstum: Die Teepflanzen treiben in kühler Bergluft weniger schnell aus, die Blätter bleiben zarter und entwickeln feinere Aromen als in den heißen Flachlandregionen.
- Der indische Teeanbau ist seit dem 19. Jahrhundert auf Schwarztee ausgelegt. Grüne Tees entstehen dort nur in kleinen Mengen und sind im Handel entsprechend selten.
- Grün heißt: Die Blätter werden nach der Ernte erhitzt, damit die Oxidation ausbleibt. Beim Schwarztee derselben Gärten geschieht das Gegenteil – dort wird sie gezielt zugelassen.
- Die Buchstabenkürzel der Blattgrade stammen aus der indischen Schwarztee-Tradition und werden für indische Grüntees ebenso verwendet. OP steht für ein ganzes, ungebrochenes Blatt, die angehängte 1 für die höchste Stufe innerhalb ihrer Klasse.
- Anbaulagen und Erntejahrgänge können wechseln. Verbindlich sind die Angaben auf der Verpackung.
Zubereitung
Kochendes Wasser gehört nicht zu diesem Tee – es löst Bitterstoffe aus dem zarten Blatt und überdeckt die fruchtige Seite. Das Wasser deshalb aufkochen und abkühlen lassen.
- Wasser: etwa 75 bis 80 °C
- Menge: rund 10 g pro Liter, das entspricht etwa einem Teelöffel pro Tasse
- Ziehzeit: 2 bis 3 Minuten
- Wegen der dezenten Herbe empfiehlt es sich, beim ersten Mal mit der kürzeren Ziehzeit zu beginnen und danach nachzujustieren
- Aufgüsse: das ganze Blatt trägt zwei bis drei Aufgüsse; die Folgeaufgüsse deutlich kürzer ziehen lassen und das Blatt zwischendurch nicht im Wasser stehen lassen
- Cold Brew: das Blatt mit kaltem Wasser ansetzen und 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, danach abseihen – die Herbe tritt kalt deutlich zurück
- Eistee: etwas stärker dosiert heiß aufgießen, abkühlen lassen und über Eis servieren
- Lagerung: kühl, trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen, getrennt von stark riechenden Lebensmitteln
Zutaten
- Grüner Tee
- Allergene: Der Tee besteht ausschließlich aus grünem Tee und enthält keine kennzeichnungspflichtigen Allergene. Verbindlich ist die Angabe auf der Verpackung.
Mehr Informationen findest du im Ratgeber Japanischer und chinesischer grüner Tee.
Alle weiteren Sorten findest du in der Kategorie Grüner Tee.
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J.T. Ronnefeldt KG
https://www.ronnefeldt.com
Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Der Teeladen Leipzig, Kertscher & Hämmerling GbR, Richard-Wagner-Straße 10, 04109 Leipzig, post@der-teeladen-leipzig.de, 0341/99990041
Häufige Fragen zum Indian Greenleaf KGFOP1
Warum ist der Indian Greenleaf KGFOP1 so selten?
Weil der indische Teeanbau seit dem 19. Jahrhundert auf Schwarztee ausgerichtet ist. Grüne Tees entstehen in Nordindien nur in kleinen Mengen und sind im Handel deshalb schwer zu finden.
Was bedeutet das Kürzel KGFOP1 beim Indian Greenleaf KGFOP1?
Es ist eine Blattgradangabe aus der indischen Teetradition, keine Geschmacksbeschreibung. OP steht für ein ganzes, ungebrochenes Blatt, die vorangestellten Buchstaben verweisen auf den Anteil junger Blätter und Knospen, die angehängte 1 auf die höchste Stufe innerhalb der Klasse.
Welche Wassertemperatur und Ziehzeit sind für den Indian Greenleaf KGFOP1 ideal?
Etwa 75 bis 80 °C und 2 bis 3 Minuten. Das Wasser aufkochen und abkühlen lassen. Beim ersten Mal lieber mit der kürzeren Ziehzeit beginnen und danach nachjustieren.
Enthält der Indian Greenleaf KGFOP1 Koffein?
Ja. Er stammt von der Teepflanze und enthält von Natur aus Koffein, im Tee auch Teein genannt.
Lässt sich der Indian Greenleaf KGFOP1 mehrfach aufgießen?
Ja, zwei bis drei Aufgüsse sind möglich, da ganzes Blatt verwendet wird. Die Folgeaufgüsse deutlich kürzer ziehen lassen und das Blatt zwischendurch nicht im Wasser stehen lassen.
Wie wird der Indian Greenleaf KGFOP1 am besten gelagert?
Kühl, trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen, getrennt von stark riechenden Lebensmitteln. Grüner Tee verliert sein Aroma schneller als Schwarztee, deshalb lohnt sich ein dicht schließendes Gefäß.