Keiko Kabuse Kukicha 50g
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Produktinformationen "Keiko Kabuse Kukicha 50g"
Japanischer Grüntee aus feinen Teestängeln. Mild und fein im Aroma, mit wenig Bitterstoffen und heller Tasse.
Eigenschaften auf einen Blick
- Kategorie: japanischer Grüntee aus Stängeln (Kukicha), lose
- Herkunft: Japan, Präfektur Kagoshima
- Rohstoff: feine Stängel aus den ersten drei Hauptpflückungen
- Anbauweise: Kabusecha – die Teepflanzen stehen vor der Ernte unter Netzen
- Blattbild: helle, strohfarbene Stängelstücke mit grünen Blattanteilen
- Geschmack: fein und mild, mit sehr geringer Bitterkeit
- Koffein: enthält Koffein, jedoch weniger als reiner Blatttee
- Aromatisierung: keine, naturbelassen
- Verwendung: pur als Heißaufguss, auch kalt; verzeiht Fehler bei der Zubereitung
Produktbeschreibung
Der Keiko Kabuse Kukicha besteht nicht aus Blättern, sondern aus den feinen Stängeln, die bei der Verarbeitung von Grüntee anfallen. Verwendet werden Stängel aus den ersten drei Hauptpflückungen des Jahres – also aus den qualitativ besten Ernten. Im trockenen Zustand sieht man das sofort: Statt gerollter Blätter liegen helle, strohfarbene Stängelstücke mit einzelnen grünen Anteilen in der Hand.
Diese Zusammensetzung erklärt den Charakter. Stängel enthalten von Natur aus weniger Gerbstoffe und weniger Koffein als Blätter, dafür mehr an den Bestandteilen, die für Süße und Fülle sorgen. Der Keiko Kabuse Kukicha bleibt deshalb auch dann mild, wenn das Wasser etwas zu heiß war oder der Tee länger gezogen hat als geplant – ein Grüntee, bei dem wenig schiefgehen kann. Wer bisher an zu bitter geratenen Aufgüssen gescheitert ist, findet hier einen unkomplizierten Einstieg.
Im Teeladen Leipzig gehört der Keiko Kabuse Kukicha zu den japanischen Grüntees, die offen und lose abgewogen werden – gerade bei einem Stängeltee lohnt der Blick in die Dose, weil das Erscheinungsbild so deutlich von jedem anderen Grüntee abweicht. Wer nicht ins Ladengeschäft nach Leipzig kommt, bestellt ihn hier im Onlineshop. Beraten wird zum Japantee-Sortiment auch telefonisch und per E-Mail.
Herkunft & Anbaugebiet
Der Tee stammt aus der Präfektur Kagoshima im Süden der japanischen Insel Kyushu – nach Shizuoka das zweitgrößte Teeanbaugebiet des Landes.
- Kagoshima liegt am südlichen Ende Japans. Das milde Klima ermöglicht dort die früheste Ernte des Landes und mehrere Pflückungen pro Jahr.
- Kabusecha bezeichnet Tee von Pflanzen, die vor der Ernte unter Netzen standen. Der verringerte Lichteinfall verändert den Stoffwechsel der Pflanze: Sie bildet weniger Bitterstoffe, das Blatt bleibt dunkler, der Geschmack gewinnt an Tiefe.
- Kukicha ist im Grunde ein Nebenprodukt der Teeverarbeitung: Beim Sortieren werden Stängel und Blattrippen vom Blatt getrennt. Aus ihnen entsteht ein eigenständiger Tee mit eigenem Profil.
- Stammen die Stängel von beschatteten Tees, wird das Ergebnis in Japan auch Karigane genannt.
- Anbaulagen und Erntejahrgänge können wechseln. Verbindlich sind die Angaben auf der Verpackung.
Zubereitung
Dieser Tee ist deutlich weniger empfindlich als ein Blatttee – Temperatur und Ziehzeit müssen nicht auf die Sekunde stimmen. Sprudelnd kochend sollte das Wasser trotzdem nicht sein.
- Wasser: etwa 70 bis 80 °C
- Menge: rund 10 g pro Liter, das entspricht etwa einem Teelöffel pro Tasse
- Ziehzeit: ein bis zwei Minuten
- Auch bei längerer Ziehzeit und wärmerem Wasser entwickelt der Aufguss nur wenig Bitterstoffe – die Stängel geben kaum Gerbstoffe ab
- Aufgüsse: mehrere Aufgüsse sind möglich; die Folgeaufgüsse etwas kürzer ziehen lassen
- Cold Brew: die Stängel mit kaltem Wasser ansetzen und 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, danach abseihen – das Ergebnis fällt besonders weich aus
- Eistee: etwas stärker dosiert heiß aufgießen, abkühlen lassen und über Eis servieren
- Lagerung: kühl, trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen, getrennt von stark riechenden Lebensmitteln
Zutaten
- Grüner Tee (Kabusecha)
- Allergene: Der Tee besteht ausschließlich aus grünem Tee und enthält keine kennzeichnungspflichtigen Allergene. Verbindlich ist die Angabe auf der Verpackung.
Mehr Informationen findest du im Ratgeber Japanischer und chinesischer grüner Tee.
Alle weiteren Sorten findest du in der Kategorie Grüner Tee.
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Shimodozono International GmbH
https://www.keiko.de
Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Der Teeladen Leipzig, Kertscher & Hämmerling GbR, Richard-Wagner-Straße 10, 04109 Leipzig, post@der-teeladen-leipzig.de, 0341/99990041
Häufige Fragen zum Keiko Kabuse Kukicha
Woraus besteht der Keiko Kabuse Kukicha?
Aus feinen Teestängeln statt aus Blättern. Verwendet werden Stängel aus den ersten drei Hauptpflückungen des Jahres. Kukicha ist die japanische Bezeichnung für diese Art von Stängeltee.
Warum enthält der Keiko Kabuse Kukicha weniger Koffein als anderer Grüntee?
Weil Koffein in der Teepflanze vor allem in den jungen Blättern und Knospen sitzt, kaum in den Stängeln. Da dieser Tee überwiegend aus Stängeln besteht, fällt der Gehalt pro Tasse niedriger aus als bei reinem Blatttee. Koffeinfrei ist er dadurch nicht.
Welche Wassertemperatur und Ziehzeit sind für den Keiko Kabuse Kukicha ideal?
Etwa 70 bis 80 °C und ein bis zwei Minuten. Anders als bei den meisten Grüntees ist die Spanne hier großzügig: Auch wärmeres Wasser oder eine längere Ziehzeit machen den Aufguss kaum bitter.
Ist der Keiko Kabuse Kukicha für Grüntee-Einsteiger geeignet?
Ja. Die Stängel geben kaum Gerbstoffe ab, dadurch bleibt der Tee mild und verzeiht Ungenauigkeiten bei Temperatur und Ziehzeit. Wer bisher an zu bitter geratenen Grüntees gescheitert ist, findet hier einen unkomplizierten Einstieg.
Lässt sich der Keiko Kabuse Kukicha mehrfach aufgießen?
Ja, mehrere Aufgüsse sind möglich. Die Folgeaufgüsse etwas kürzer ziehen lassen und die Stängel zwischendurch nicht im Wasser stehen lassen.
Wie wird der Keiko Kabuse Kukicha am besten gelagert?
Kühl, trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen, getrennt von stark riechenden Lebensmitteln. Grüner Tee verliert sein Aroma schneller als Schwarztee, deshalb lohnt sich ein dicht schließendes Gefäß.