Hausmischung f.f. FOP
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Produktinformationen "Hausmischung f.f. FOP"
Ganzblättrige Schwarzteemischung aus First-Flush-Gartentees – frisch und leicht würzig, mit heller, messingfarbener Tasse.
Eigenschaften auf einen Blick
- Kategorie: schwarzer Tee, unaromatisierte Mischung
- Blattgrad: FOP, also Flowery Orange Pekoe – ganzblättrig
- Pflückung: mittlere und späte First Flush
- Besonderheit: bereits im Ursprung gemischt, nicht erst im Importland
- Blattbild: mittelgroß, nahezu schwarz
- Tassenfarbe: hell und messingfarben
- Geschmack: frisch mit leichter Würze, die sich auch im Duft zeigt
- Koffein: enthält von Natur aus Koffein (Teein)
- Verwendung: pur, als Alltagstee über den ganzen Tag
- Allergene: keine kennzeichnungspflichtigen Allergene enthalten
Produktbeschreibung
Der entscheidende Unterschied bei der Hausmischung f.f. FOP steht in einem einzigen Halbsatz: Sie wird bereits im Ursprung gemischt. Das ist nicht selbstverständlich. Die meisten Mischungen entstehen erst im Importland, wo Partien verschiedener Herkünfte und Jahrgänge zusammengeführt werden, um ein gleichbleibendes Profil zu einem festen Preis zu treffen. Wird dagegen schon vor Ort gemischt, stammen die Partien aus derselben Region und derselben Saison, und die Auswahl trifft jemand, der die einzelnen Gartentees nebeneinander im Glas hatte. Die Mischung kann dadurch von Jahr zu Jahr etwas anders ausfallen – dafür stimmt sie in sich.
Auffällig ist außerdem der Blattgrad. FOP steht für Flowery Orange Pekoe und damit für ganze, gedrehte Blätter mit Anteil junger Triebe. Für eine Hausmischung ist das ungewöhnlich: Die meisten Mischungen dieser Art arbeiten mit gebrochenen Graden, weil die schneller extrahieren und günstiger einzukaufen sind. Bei der Hausmischung f.f. FOP bekommst du stattdessen ein ganzblättriges Produkt – was auch erklärt, warum ein nahezu schwarzes Blatt hier eine helle, messingfarbene Tasse ergibt. Von der Farbe des trockenen Blattes lässt sich nicht auf die Stärke des Aufgusses schließen.
Eine Hausmischung ist der Tee, den man selbst trinkt, und so halten wir es auch: In der Richard-Wagner-Straße 10 in Leipzig steht über den Tag meist genau diese Mischung in der Kanne. Wenn du vorbeikommst und wissen willst, wie sie gerade schmeckt, frag einfach – der Jahrgang wechselt, und wir probieren jede neue Partie ohnehin durch.
Herkunft & Anbaugebiet
Die Produktdaten nennen weder Anbauland noch Garten, deshalb steht hier keine Region. Was die Angaben verraten, ist der Erntezeitpunkt: First Flush bezeichnet die erste Pflückung des Jahres nach der Winterruhe, etwa von März bis April, und der Begriff ist vor allem in der Himalaya-Region gebräuchlich. Das Kürzel Gartentee bedeutet, dass die Partien einzelnen Teegärten zugeordnet sind und nicht als anonyme Ware eingekauft werden.
Interessant ist die Wahl innerhalb der Saison. Die ganz frühen First-Flush-Partien sind die teuersten und zugleich die zartesten – wunderschön, aber schnell dünn in der Tasse. Mittlere und späte Pflückungen derselben Saison haben mehr Substanz, behalten aber den frischen, leicht würzigen Charakter. Für eine Mischung, die jeden Tag funktionieren soll, ist das die sinnvollere Grundlage als die Spitzenlots vom Saisonbeginn.
Zubereitung
Wärm die Kanne vor: Bei einem hellen, frischen Tee wie diesem fällt ins Gewicht, dass kaltes Porzellan dem Wasser sofort mehrere Grad entzieht. Spül die Kanne kurz mit heißem Wasser aus, dann trifft die richtige Temperatur auch wirklich auf das Blatt.
Wassertemperatur: Etwa 90 °C. Koche auf und lass das Wasser zwei bis drei Minuten stehen – sprudelnd kochendes Wasser nimmt der Mischung genau die Frische, für die sie zusammengestellt wurde.
Menge: Ein gehäufter Teelöffel pro Tasse. Ganze Blätter sind voluminös, der Löffel darf gut gefüllt sein.
Ziehzeit: 3 Minuten. Bis dahin arbeitet der Aufguss an Aroma und Koffein, danach überwiegend an Gerbstoffen – bei diesem hellen Typ merkst du das früher als bei kräftigen Tieflandtees.
Zweiter Aufguss: Möglich, mit etwa einer Minute Zuschlag. Er fällt heller und blumiger aus, hat aber deutlich weniger Körper.
Pur trinken: Milch passt geschmacklich nicht dazu und würde die Frische zudecken. Wenn du etwas dazu möchtest, funktioniert eine dünne Zitronenscheibe besser.
Aufbewahrung: Trocken, kühl, lichtgeschützt und gut verschlossen. Da es sich um eine Saisonware handelt, lohnt es sich, eher häufiger und in kleineren Abständen nachzukaufen als lange zu bevorraten.
Zutaten
- Schwarzer Tee
- Allergene: Dieser Tee enthält keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß LMIV Anhang II. Verbindlich ist die Angabe auf der Verpackung.
Mehr Informationen findest du im Ratgeber Darjeeling, Assam und Ceylon im Vergleich.
Alle weiteren Sorten findest du in der Kategorie Schwarzer Tee.
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Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Der Teeladen Leipzig, Kertscher & Hämmerling GbR, Richard-Wagner-Straße 10, 04109 Leipzig, post@der-teeladen-leipzig.de, 0341/99990041
Häufige Fragen zur Hausmischung f.f. FOP
Was bedeutet f.f. bei der Hausmischung f.f. FOP?
First Flush, also die erste Pflückung des Jahres nach der Winterruhe, etwa von März bis April. Verwendet werden hier die mittleren und späten Partien dieser Saison – sie haben mehr Substanz als die ganz frühen Lots und behalten den frischen Charakter.
Was heißt es, dass die Hausmischung f.f. FOP im Ursprung gemischt wird?
Dass die Partien bereits vor Ort zusammengestellt werden und nicht erst im Importland. Sie stammen damit aus derselben Region und Saison. Die Mischung kann jahrgangsbedingt etwas variieren, ist dafür aber in sich stimmig statt auf ein konstantes Preisprofil getrimmt.
Aus welcher Region stammt die Hausmischung f.f. FOP?
Die Produktdaten nennen weder Land noch Garten, deshalb machen wir dazu keine Angabe. Der Begriff First Flush ist vor allem in der Himalaya-Region gebräuchlich, und die Bezeichnung Gartentee bedeutet, dass die Partien einzelnen Teegärten zugeordnet sind.
Warum ist die Tasse der Hausmischung f.f. FOP so hell, obwohl das Blatt fast schwarz ist?
Weil sich von der Farbe des trockenen Blattes nicht auf die Stärke des Aufgusses schließen lässt. Der ganzblättrige Grad FOP gibt seine Inhaltsstoffe langsamer und gleichmäßiger ab als gebrochenes Blatt – das Ergebnis ist eine helle, messingfarbene Tasse.
Wie bereite ich die Hausmischung f.f. FOP zu?
Mit etwa 90 °C statt kochendem Wasser und 3 Minuten Ziehzeit, ein gehäufter Teelöffel pro Tasse. Wärm die Kanne vorher aus: Kaltes Porzellan entzieht dem Wasser sofort mehrere Grad, und gerade bei hellen, frischen Tees fällt das auf.
Wie viel Koffein hat die Hausmischung f.f. FOP?
Schwarzer Tee enthält von Natur aus Koffein, auch Teein genannt. Erste Pflückungen tragen tendenziell mehr davon, weil junge Triebe koffeinreicher sind als älteres Blatt. Die vergleichsweise kurze Ziehzeit von 3 Minuten begrenzt den Gehalt in der Tasse.