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Genmaicha

Produktinformationen "Genmaicha"

Japanischer Grüntee mit geröstetem Reis – mild, leicht süßlich und nussig mit karamellartiger Note.

Eigenschaften auf einen Blick

  • Kategorie: grüner Tee, unaromatisiert
  • Zutaten: grüner Tee und geschälter Reis
  • Geschmack: mild und weich, leicht süßlich-nussig mit karamellartiger Röstnote
  • Bitterkeit: gering, die Röstnote überdeckt herbe Anteile
  • Blattbild: grünes Blattgut mit goldbraunen, teils aufgeplatzten Reiskörnern
  • Tassenfarbe: hellgelb bis goldgrün
  • Koffein: enthält von Natur aus Koffein aus dem Teeblatt, durch den Reisanteil weniger je Tasse als reines Blatt
  • Verwendung: heiß aufgegossen oder als kalter Aufguss
  • Allergene: keine kennzeichnungspflichtigen Allergene enthalten

Produktbeschreibung

Grüner Tee Genmaicha ist die vielleicht unkomplizierteste Sorte, die die japanische Teekultur hervorgebracht hat. Der Name setzt sich zusammen aus „genmai" für Reis und „cha" für Tee – klassisch wird etwa zu gleichen Teilen Blatt und gerösteter Reis gemischt. Genau dieses Verhältnis macht den Charakter aus: Die Röstnote des Reises legt sich über den Tee und bringt eine Süße mit, die an Karamell und geröstete Nüsse erinnert.

Der Reis hat dabei eine Wirkung, die über den Geschmack hinausgeht. Beim Rösten entstehen Verbindungen, die unser Geschmackssinn als warm und süßlich wahrnimmt, und die überlagern die herben Anteile des Teeblatts. Deshalb verzeiht Grüner Tee Genmaicha Zubereitungsfehler, an denen ein Sencha scheitert: zu heißes Wasser, eine Minute zu lang, hartes Leitungswasser. Wenn du bisher an japanischem Grüntee gescheitert bist, ist das der Einstieg, der funktioniert.

Dazu kommt ein praktischer Punkt: Weil rund die Hälfte der Mischung aus Reis besteht und Reis kein Koffein enthält, landet bei gleicher Dosierung weniger Koffein in der Tasse als bei reinem Blattgut. In unserem Ladengeschäft in der Richard-Wagner-Straße 10 in Leipzig kannst du dir den Grünen Tee Genmaicha vorher ansehen – die goldbraunen Körner und die einzelnen aufgeplatzten Reiskörner sind zwischen dem grünen Blatt gut zu erkennen.

Herkunft & Anbaugebiet

Genmaicha stammt aus Japan, die wichtigsten Anbaugebiete für die Teebasis sind Shizuoka, Kagoshima und Mie. Als Blattgrundlage dient traditionell Bancha aus späteren Pflückungen des Jahres – ein größeres, festeres Blatt mit weniger Gerbstoffen als die jungen Spitzen eines Sencha. Wie alle japanischen Grüntees wird es nach der Ernte mit Wasserdampf erhitzt, wodurch die Oxidation gestoppt wird und die kräftig grüne Farbe erhalten bleibt.

Der Reis wird eingeweicht, gedämpft, getrocknet und anschließend geröstet, bis er goldbraun ist; ein Teil der Körner platzt dabei auf wie Popcorn. Ursprünglich war die Beimischung schlicht eine Möglichkeit, eine kleinere Menge Tee zu strecken – heute ist Genmaicha eine eigene Sorte mit eigenem Profil. Eine kleine Unstimmigkeit steckt übrigens im Namen: „genmai" bezeichnet eigentlich ungeschälten Naturreis, verwendet wird für die Mischung aber überwiegend geschälter Reis, so auch hier.

Zubereitung

Menge: Etwa ein gehäufter Teelöffel pro Tasse. Menge die Mischung vorher kurz durch – die schweren Reiskörner sammeln sich im Gefäß unten.

Wassertemperatur: Rund 80 °C, also etwas wärmer als bei Sencha. Der Bancha verträgt die höhere Temperatur, und die Röstnote des Reises kommt damit deutlicher heraus.

Ziehzeit: 1 bis 2 Minuten. Japanische Tees geben ihren Geschmack schnell ab, und der Reis braucht keine lange Zeit, um seine Röstaromen abzugeben.

Zweiter Aufguss: Funktioniert gut, lass ihn aber kürzer ziehen als den ersten, etwa 45 Sekunden. Das gedämpfte Blatt ist dann bereits vollständig geöffnet. Die Röstnote fällt schwächer aus, dafür tritt der Tee klarer hervor.

Kalter Aufguss: Mit kaltem Wasser ansetzen, sechs bis acht Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, abseihen. Kalt schmeckt Grüner Tee Genmaicha erstaunlich klar und getreidig, fast wie ein leichter Reistee.

Aufbewahrung: Trocken, kühl, lichtgeschützt und fest verschlossen lagern. Der geröstete Reis zieht Feuchtigkeit an und verliert dann seinen Knusper-Charakter und einen Teil des Röstdufts.

Zutaten

  • Grüner Tee
  • Geschälter Reis
  • Allergene: Diese Mischung enthält keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß LMIV Anhang II. Reis zählt nicht zu den dort aufgeführten glutenhaltigen Getreidearten. Verbindlich ist die Angabe auf der Verpackung.

Mehr Informationen findest du im Ratgeber Japanischer und chinesischer grüner Tee.

Alle weiteren Sorten findest du in der Kategorie Grüner Tee.

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Dethlefsen & Balk GmbH

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Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Der Teeladen Leipzig, Kertscher & Hämmerling GbR, Richard-Wagner-Straße 10, 04109 Leipzig, post@der-teeladen-leipzig.de, 0341/99990041

Häufige Fragen zum Grünen Tee Genmaicha

Was ist Grüner Tee Genmaicha?

Eine japanische Mischung aus grünem Tee und geröstetem Reis. Der Name setzt sich aus genmai für Reis und cha für Tee zusammen; klassisch werden etwa gleiche Teile Blatt und Reis gemischt.

Warum ist im Grünen Tee Genmaicha Reis enthalten?

Ursprünglich war die Beimischung eine Möglichkeit, eine kleinere Menge Tee zu strecken. Heute wird sie wegen des Geschmacks hergestellt: Der geröstete Reis bringt eine süßlich-nussige, karamellartige Note mit.

Wie viel Koffein hat Grüner Tee Genmaicha?

Weniger als reines Blattgut bei gleicher Dosierung, denn rund die Hälfte der Mischung besteht aus Reis und Reis enthält kein Koffein. Der Rest stammt aus dem Teeblatt; wie viel in der Tasse landet, hängt von Dosierung, Wassertemperatur und Ziehzeit ab.

Wie bereite ich Grünen Tee Genmaicha zu?

Übergieße etwa einen gehäuften Teelöffel pro Tasse mit rund 80 °C heißem Wasser und lass ihn 1 bis 2 Minuten ziehen. Das ist etwas wärmer und kürzer als bei Sencha – die Röstnote des Reises kommt so deutlicher heraus.

Warum schmeckt Grüner Tee Genmaicha auch bei zu langer Ziehzeit selten bitter?

Weil die beim Rösten entstehenden Aromen als warm und süßlich wahrgenommen werden und die herben Anteile des Teeblatts überlagern. Deshalb verzeiht diese Sorte Zubereitungsfehler, an denen ein Sencha scheitert.

Kann ich Grünen Tee Genmaicha mehrfach aufgießen?

Ja. Lass den zweiten Aufguss aber kürzer ziehen als den ersten, etwa 45 Sekunden, weil das gedämpfte Blatt dann bereits vollständig geöffnet ist. Die Röstnote fällt schwächer aus, der Tee tritt klarer hervor.